Nadine Gautschi ist Doktorandin am bildungswissenschaftlichen Institut der Universität Basel. Ihr Dissertationsprojekt erarbeitet sie im Rahmen eines Forschungsprojekts des Nationalen Forschungsprogramms 76 «Fürsorge und Zwang» (NFP 76), das an der Berner Fachhochschule am Departement Soziale Arbeit angesiedelt ist. Dieses interessiert sich für Auswirkungen sog. fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (FSZM) auf die nachfolgende Generation. Konkret beschäftigt sie sich mit dem Sprechen und Schweigen in den Familien über die Erfahrungen der Eltern mit FSZM und den Wechselwirkungen zum gesellschafspolitischen Diskurs. Ihre Interessensschwerpunkte sind die Biographieforschung und die Grounded Theory Methodologie.